BMI-Einschränkungen

In letzter Zeit gab es Debatten darüber, ob es notwendig ist, in der BMI-Tabelle nach verschiedenen ethnischen Gruppen unterschiedliche Ebenen der Messung zu entwickeln. Dies ist auf den Nachweis zurückzuführen, dass die Zusammenhänge zwischen BMI, Körperfettanteil und Körperfettverteilung in den einzelnen Bevölkerungsgruppen unterschiedlich sind und daher die Gesundheitsrisiken unterhalb des Cutoff-Punktes von 25 kg/m2, der die aktuelle WHO-Klassifikation für Übergewicht definiert, zunehmen können.

Es hat einige Versuche gegeben, den BMI in asiatischen und pazifischen Bevölkerungen anders zu interpretieren, aber es wurden keine Änderungen vorgenommen.

Eine Arbeitsgruppe wurde von WHO-Experten gebildet und führt eine neue Überprüfung und Bewertung der verfügbaren Daten über den Zusammenhang zwischen Taillenumfang und Gesundheitsrisiko durch.

Nachstehend finden Sie eine Liste mit einigen der Einschränkungen des BMI:

  1. Beim BMI ist es nicht möglich, die Fett- und Mageranteile von der Körpermasse zu unterscheiden;
  2. Nach dem BMI können dünne und/oder muskulöse Menschen einen Body-Mass-Index-Wert haben, der ihrer Realität nicht gerecht wird, und als adipös gelten;
  3. Ethnische Unterschiede beeinflussen den BMI. Beispielsweise können asiatische Nachkommen als fettleibiger angesehen werden;
  4. Für ältere Menschen hat das BMI eine differenzierte Klassifizierung.

Eine der Alternativen zum BMI ist der Body Adiposity Index (IAC). Lesen Sie mehr über den BAI. Quelle: Weltgesundheitsorganisation (https://apps.who.int/bmi/)

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